Was letzte 5.000?

5.000 Ariary, oder gesprochen Aria, entsprechen ungefähr 1,22 Euro. Als Lehrer verdient man ungefähr so viel pro Tag. Teilweise mehr, aber auch deutlich weniger. Ein Kilo reis kostet ungefähr 1.000 bis 1.250 ariary.

Hier in ampefy ist das so eine Art Standardeinheit für alles was Vazahs, also weisse Touristen betrifft.

Parken am Wasserfall oder am Geysir kostet so viel, ein Guide zum Parkplatz ebenso, genauso wie eine lavasteimschildkröteh, oder face painting ebenso und auch ein Sack mit heilenden salzen.

Insgesamt ist das hier aber recht entspannt mit dem verkaufen und Tourismus. Es gibt hier eben auch viele reiche einheimische Touristen.

Pünktlich in Tana angekommen. Ohne Staus aber mit brennenden Müllbergen. Die Stadt stinkt und man bekommt Kopfschmerzen. Wir sind jetzt im Hotel bis heute 22 Uhr ganz in der Nähe vom Flughafen. Flug hat 60 Minuten Verspätung, Anschluss in Paris ist verschoben worden. Ankunft wohl 17 Uhr.

Warten auf Verspäteten Flug …

Le chat’o park

Was letzte Abgas?

Heute früh 1-1/2 Stunden in den Abgasen von Tana gestanden, dann waren wir schon fast bei den lemuriains.

Gestern gab es im Hotel essen vom Menü. Bei der Vorspeise gab es nur noch die Suppe, Nachspeise war ausgefallen. Dafür gab es noch zwei Hauptgerichte: Gratin, sehr lecker und indisches Huhn. Das indische Huhn bestand aus Spaghetti, pur plus einem ca. 4 Stunden gegrillten Hühnerschenkel. Die indischen Gewürze waren anscheinend auch schön alle.

Aber egal das Frühstück war lecker.

Das Baguette haben wir auf die Reise mitgenommen, die Makis haben sich sehr darüber gefreut.

Der Ausflug in den lemures Park war sehr toll. Unse Guide hat sehr viel erzählt. Es gibt 70 bis 100 verschiedene Lemurenarten. Die Arten die auf zwei Beinen laufen sind monogam, die vierfüssig laufenden polygam.

Die Photos mit der großen Kamera kommen später…

Danach weiter nach ampefy. Eine Recht reiche Gemeinde. Es gibt einheimischen Tourismus, und sehr viele Früchte: Papaya, Avocado und Fischfang im großen See.

Wir waren bei längeren chute de lily 5km über Pisten wo man sehr hübsche lavastein Schildkröten kaufen muss. Missaster remember my name … buy one it’s only 5.000 ariary.

Jetzt sind wir in einer netten Hüttenunterkunft mit Panorama. Der Besitzer ist Franzose und hat vor vielen Jahren Mal im Hamburg gelebt.

Was letzte Hauptstadt?

In neunzig Minuten geht unser Flug. Wir sind schon eingecheckt.

Hier gibt es pro Woche vier ankommende und vier abgehende Flüge.

Noch ist unser Flugzeug nicht da, oder es ist so klein dass wir es nicht sehen.

17:30 dann ins Gedränge der Hauptstadt. Da waren wir vor drei Wochen schon einmal. Eine Nacht im Hotel dann noch zwei Tage hier.

Flugzeug da!

Letzte nacht wurden wir von irgendeinem Tier gebissen. Wir wissen nicht was es war … Schlange? Affe? Wahrscheinlich nur ein Insekt. Es brannte sehr und tat höllisch weh. Aber hat sich nicht entzündet, kein Fieber wir werden es vermutlich nie erfahren was das war.

Was letzte Welle?

Heute haben hier alle länger geschlafen. Zum Frühstück gab es ein Bachkonzert aus dem Lautsprecher zu Wellenklängen. Jetzt läuft Nina Simone. Das ist unser letzter Tag hier, dann gebt es morgen mit dem Flugzeug nach Tana in 55 Minuten. Auf dem Hinweg über Land waren das mit Autopanne ca 20 Stunden.

Was letzte Sturm?

Letzte Nacht hatten wir tropischen Regen und Sturm. Jetzt wechseln dich Sonne und Regen ab. In der nächsten Regenpause geht es zur Inselerkundung los.

Abendessen: calamri in Kokossauce. Lecker.

Wir haben den Süden der insel erkundigt. Ein Bambushaus-Dorf, Leuchtturm und die einsamen Strände im Süden. Les lemuriains im Süden ist noch etwas einsamer als hier und auch sehr hübsch.

Shakira, der Hund auf dem Photo, gehört zu unserer Unterkunft und begleitet uns überall hin. Man kennt ihn überall hier.

Heute die insel umrundet. Das dauert ungefähr drei Stunden. Der Grossteil der insel ist noch sehr ursprünglich. Der kleinste Teil ist touristisch, alle Strände frei zugänglich und die meisten Bambushütten sind von Fischern oder Bauern bewohnt.

Je weiter man in den Süden kommt, umso wilder und einsamer wird die insel. Es gibt nur drei schmale Wege, keine Autos, das meiste würd per Boot transportiert. Zwei Hausleiten gibt es auch.

Was letzte Boot?

Wir waren gestern Abend noch bis spät in der Bar und heute nach dem Frühstück zum Boot nach Sainte Marie gelaufen.

Um 11 Uhr fuhr das Boot endlich los, ziemlicher Wellengang, aber unseren Mägen geht es gut. Seit 20 Minuten schippern wir an Sainte Marie vorbei

Müssten bald da sein, es ist jetzt 13:30 Uhr.

Um 15 Uhr angekommen im Paradies …

Nach Mittagsschlaf und Abendspaziergang …

Was letzte Urwald?

Wir haben wunderbar geschlafen in unserer Luxusunterkunft. Neben uns sitzen tatsächlich Menschen die Malagassy sprechen.

In der Ferne hören wir Lemuren.

Nach dem Frühstück sind wir mit Niry zuerst in das Vakona Forrest Ressort und danach in einen kleineren, staatlichen und offiziellen Teil des Andasibe-Ressort gefahren.

Die beste Zeit für Lemuren wäre von 6 bis 7 Uhr gewesen, aber wir wollten auch mal bis 7:30 ausschlafen. So mir waren die meisten Lemuren schon wieder am Schlafen.

Zuerst ging es mit dem Paddelboot um eine Lemureninsel und später dann in den tiefen Regenwald. Bei 29 Grad und 95° Luftfeuchtigkeit und immer wieder etwas Regen ist das schon anstrengend aber es war sehenswert.

Der Guide im zweiten Park führte uns durch das Dickicht. Lemuren leben in Familien und eine Familie hat so ca. 25 bis 50 Hektar für sich alleine. Die Bäume sind sehr dicht und bis zu 30 Meter hoch, so dass es schwer ist wilde Lemuren zu finden, und selbst wenn man sie hört, und sie 50 bis 80cm groß werden – je nach Art – man sieht sie denoch oft nicht.

Wenn man eine Familie aufgespürt hat, kann man diese mit einer Lemuren-Sound-App plus Boombox zum antworten bewegen, wobei die Lemuren eindeutig lauter sind.

Lemuren sind Halbaffen und kommen nur auf Madagaskar und de angrenzenden kleineren Inseln vor.

Photos kommen später. Laptop Akku ist leer und Strom gibt es nur von 18 bis 21 Uhr …

Zurück von der Nocturne Wanderung mit Taschenlampe durch den Regenwald. Wir haben Frösche die auf Bäume klettern, gechos, Chamäleons, Schmetterlinge und eine Lemuren Familie gesehen.

Jetzt Abendessen.

Was letzte Fest?

Ostern ist das Fest der Lautsprecher und Soundanlagen. Hier in Antsirabe reisen ziemlich viele Menschen für das große Fest an. Antonias und Philipps haus steht in der Nähe des Bahnhofs und der ist Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Seit drei Tagen wurde schon aufgebaut: Stände, handbetriebene Riesenräder und vor allem eben Soundanlagen.

Die Beschallung begann gestern um 13 Uhr, erreichte von 18 bis 2 Uhr den Höhepunkt und Klang heute früh gegen 5 Uhr aus. Vermutlich arbeiten die Verstärker mit Dieselgeldgeneratoren und die Tanks waren heute früh leer.

Entsprechend wenig Schlaf hatten wir dann alle in der Nacht gehabt.

Um 7 Uhr holte uns Niry unser Fahrer ab der uns nach Abdasibe bringt.

Jetzt sind wir am Stadtrand von Tana angekommen, der Hauptstadt von Madagaskar, und stehen aktuell im Stau.

Rose hatte auf dem weg hierher Durchfall und Magenkrämpfe. Aber jetzt wieder besser. Letztes Bild ist unser zwischenstop.

Angekommen um 16 Uhr. 5km Privatpiste ins Niemandland. Vollkommene Stille hier. Wunderschön.

Und nun zum Abendessen. Das Abendessen muss man kompliziert im voraus wählen und wird dann in einer Strichliste notiert. Hier nur Touristen. Das ist komisch nach 10 Tagen unter einheimischen.

Morgen vermutlich in den Andasibe National Park und dann abends zur Nocturne excursion hier.

Übermorgen dann weiter Richtung Küste, dann dort eine Nacht und mit dem Boot nach Sainte Marie bzw Ile aux natte.

Was letzte Drehtag?

Heute letzter Drehtag. Alles fertig bekommen.
Gleich Abschiedsfest, dann Rucksäcke packen und morgen geht es in Richtung Andasibe weite

Was letzte Müll?

Müll ist hier in den Städten und Dörfern ein großes Problem.

Dort wo Müll gesamellt wird, wird er meistens verbrannt. Egal ob Papier, Pappe oder Plastik oder alte Batterien. Es stinkt dann bestialisch und es ist alles andere als gesund.

Eine reguäre Müllabfuhr wie in Deutschland gibt es hier nicht. In den Stäten wird der Müll teilweise gesammelt und zum noch kleineren Teil entweder abgeholt oder auf Deponien gebracht. Großteile davon werden auch in den Städten in den Höfen oder Gärten verbrannt.

Hier in der Stadt, Antsirabé, findet man auch in den mittelgroßen Straßen immer wieder Müllhaufen an der Straße. Dort sind dann Müllsammler unterwegs die den Müll nach verwertbarem Durchsuchen. Alte Plastikflaschen werden im See „Der Stinkesee“ gewaschen und dann auf dem Markt verkauft.

Wir waren heute auf dem Markt und ich habe für die Schule in Talata eine Plastiktonne für Deponiemüll und ein Metallfass für verbrennbaren Müll gekauft. Zusammen kostete das 160.000 Ariary, das sind ugefähr 40 Euro und entspricht ungefähr einem Lehrergehalt hier auf dem Dorf.

Die Schulkinder haben dann den dort im Garten herumliegende Müll gesammelt, sortiert und in die Tonnen verteilt. Wenn die Sortierei klappt, wird der Restmül dann einmal im Monat nach Antsirabe auf die Deponie gebracht. Heute waren die Kinder jedenfalls eifrig dabei.

Gefilmt haben wir heute das Detektivlied als Art Videoclips. Das wird dann noch viel Schnittarbeit.

Nach dem MIttagessen haben wir wieder bei den Lehmhütten gedreht. Großer Showdown, mit Pistolen, Polizisten und Schlammschlacht.

Inzwischen sind Photoapparat und Kameras wieder schlammfrei.